GUSTAV-HEINEMANN-SCHULE

Kooperative Gesamtschule in Hofgeismar

Jahrgang G8 und R9: Parisfahrt - 04.02. bis 07.02.2020

Am Dienstagmorgen der Projektwoche im Februar startete unsere Reise nach Paris sehr früh: Wir haben uns morgens schon um 05:50 Uhr am Bahnhof Wilhelmshöhe getroffen - alle waren ziemlich müde. Trotzdem haben wir uns auf Paris gefreut und hatten, auch während der Zugfahrt, viel Spaß. In Frankfurt am Main und in Karlsruhe mussten wir umsteigen, bevor wir endlich, um 12:50 Uhr, in Paris ankamen. Es war so aufregend und irreal, wirklich in Paris zu sein. Dann fuhren wir mit der Metro zum Hotel. Von dort aus fuhren wir, etwas später, zur Kirche Sacré-Cœur, welche wir von innen besichtigen durften. Vor der Kirche hatte man eine sehr schöne Aussicht auf einen Teil von Paris. Danach hatten wir Freizeit im Stadtviertel von Montmartre. Daraufhin nahmen wir die Metro zu Les Halles, einem großen Einkaufszentrum, wo wir shoppen und essen konnten. Als Nächstes gingen wir zu Fuß am Centre Pompidou vorbei, konnten jedoch nur den „Strawinski-Brunnen“ mit den berühmten bunten Skulpturen sehen. Wir sahen das Pariser Rathaus und gingen über die Brücke, auf die Île de la Cité, zur Kathedrale Notre-Dame. Dort schauten wir uns an, welchen Schaden das Feuer angerichtet hatte. Vom vielen Laufen waren wir alle sehr müde.

Am Mittwochmorgen sind wir mit der Metro zum Invalidendom gefahren, bevor zum Eiffelturm gegangen sind, welcher für viele von uns ein großes Highlight war. Als wir dort eine kurze Pause gemacht hatten, fuhren zum Arc de Triomphe, auf den wir dann gestiegen sind. Vom Dach des Bogens hatten wir einen wunderschönen Ausblick über Paris. Auf den Champs-Elysées, die direkt am Triumphbogen liegen, konnten wir shoppen oder essen. Über den Place de la Concorde liefen wir durch die Tuileries am Louvre vorbei. Über die Brücke Pont-Neuf sind wir auf die Île de la Cité gelaufen. Anschließend machten wir eine Bootsfahrt auf der Seine, wo wir viele der Sehenswürdigkeiten von der Seine sahen. Da fast allen die Füße vom vielen Laufen wehtaten, konnten wir uns während der Bootsfahrt ausruhen. Wir aßen im Quartier Latin und fuhren erneut zum Eiffelturm. Da es schon dunkel war, war der Eiffelturm bereits beleuchtet. Das war sehr schön! Mit dem Fahrstuhl sind wir auf die zweite Plattform gefahren und haben dort oben eine Weile verbracht.

Am Donnerstagmorgen waren wir im Schloss Versailles. Das Schloss war für die Könige bis Mitte des 17. Jahrhunderts Residenz. Im 20. Jahrhundert wurde es zum Museum umgebaut und ist durch die Absolutismus-Epoche sehr vergoldet. Zu dem Schloss an sich gehört noch ein riesiger Schlossgarten mit mehreren Seen. Wir haben viel über die frühere Zeit in Paris gelernt. Wir waren mehrere Stunden im Schloss und eine halbe im Park, dann sind wir wieder mit der Bahn nach Paris reingefahren.

Am Nachmittag waren wir in den Katakomben unter Paris. Wir mussten erstmal einen langen Gang entlanggehen bis wir in die richtigen Katakomben kamen. Dort waren dann überall Schädel und Knochen von Menschen. Diese waren frühere Einwohner von Paris, aber da man viele Friedhöfe aufgelöst hat, die Knochen aber erhalten wollte, erbaute man die Katakomben. In den Katakomben liegen rund 6 Millionen Pariser. Abends verbrachten wir erneut etwas Zeit im Einkaufszentrum Les Halles.

Schließlich war es soweit, die prächtige Stadt Paris zu verlassen. Nach dem Aufwachen frühstückten wir das letzte Mal im Hotel. Die Gruppe marschierte ein letztes Mal zur Metro und wir fuhren zum Gare de l´Est, wo wir in den Zug stiegen. Die Rückfahrt verlief mit zwei Umstiegen, jedoch gab es dabei keine Probleme. Die Ausweise wurden im Zug von der Polizei kontrolliert. Im Zug hatte jeder seine Beschäftigung – Filme schauen, Musik hören, essen und einfach miteinander über das Erlebte sprechen.

Von Nike Kersting (G8b), Mareike Pittich (G8b), Celina Glanz (G8c) und Vsevolod Kozacenko (G8b)

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